Schwarzer Tee

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Der „Schwarze Tee“ wird als heilender Tee klassifiziert. Hierbei handelt es sich um getrocknete Blätter der Teepflanze Camellia sinensis, die bis zu 15 Meter hoch wachsen kann. Um genau zu sein, handelt es sich dabei um einen Teestrauch, der häufig in China, Sri Lanka und auch in Indonesien angebaut und von dort aus in die Welt exportiert wird.

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Allgemein

Schwarzer Tee wird in der Allgemeinheit häufig als Kaffeeersatz verwendet, so behaupteten viele Menschen, dass dieser Tee aufgrund seines Inhaltsstoffes Teein (ähnlich Koffein) eine aufputschende Wirkung haben soll. Der Unterschied zum Kaffee besteht darin, dass der koffeinähnliche Inhaltsstoff Teein langsamer vom Körper aufgenommen wird, dennoch sollte man schwarzen Tee in Maßen zu sich nehmen.

Wirkung

Wissenschaftler haben mittlerweile herausgefunden, dass schwarzer Tee auch gesundheitsfördernd ist. Neben Teein bzw. Koffein beinhaltet der schwarze Tee auch Theobromin und Theophyllin. Diese Substanzen werden auch in der Medizin eingesetzt.

Je nach dem, wie lange man den schwarzen Tee ziehen lässt, bevor man diesen genießt, setzt man auch die entsprechenden Inhaltsstoffe und damit die gesundheitsfördernde Wirkung frei. Lässt man schwarzen Tee lediglich 2 Minuten ziehen, kann man eher von der anregenden Wirkung profitieren. Bei 10 Minuten setzt man die Gerbstoffe frei, die dafür sorgen, dass der Tee eher ungenießbar wird.

Die entsprechenden Gerbstoffe wirken ein wenig antibakteriell und schmerzlindernd, aus diesem Grunde wirken diese auch einer Durchfall-Erkrankung lindernd.

Bei regelmäßigem Genuss kann man schwarzen Tee auch wunderbar als Stressmittel verwenden. Stress ist heutzutage der Gesundheitskiller Nr. 1, so dass man über Ideen dankbar ist, die keine Medikamente beinhaltet. Schwarzer Tee senkt den Blutdruck und das Stresshormon Kortisol – aus diesem Grunde kann man bei einer maßgebenden Dosierung des Tees die unterschiedlichsten Gesundheitspunkte erzielen. Etwa vier Tassen schwarzer Tee am Tag reicht aus, um dem Stressfaktor entgegenzuwirken. Dabei sollte man den Tee, damit er genießbar bleibt, nur wenige Minuten ziehen lassen.

Bei Durchfall-Erkrankungen hingegen erlangt man die heilende Wirkung erst dann, wenn man den Tee 10 Minuten ziehen lässt (Gerbstoffe freisetzen), hier muss man jedoch bedenken, dass der Tee aufgrund der Gerbstoffe einen eher ungenießbaren Geschmack erhält.

Ebenso wie grüner Tee wirkt auch schwarzer Tee durch die in der Zusammensetzung enthaltenen Wirkstoffe Polyphenole und Fluoride hemmend auf Karies. Die Zähne können also durch den Genuss von schwarzem Tee geschützt werden.

Auch soll schwarzer Tee krebshemmend wirken, was eine Studie am Center for Human Nutrition herausfand. Hier wurde nachgewiesen, dass schwarzer Tee das Zellwachstum in Tumoren hemmt, etwas mehr sogar als bei grünem Tee. Prostatakrebs soll deutungsweise vermindert werden können, wenn man schwarzen Tee zu sich nimmt.

Zu bedenken ist jedoch abschließend, dass man den schwarzen Tee – wie so oft und gerne gehandhabt – nicht mit Milch mischen sollte, wenn man die gesundheitsfördernde Wirkung nicht missen will, auch wenn man durch die Zugabe von Milch die Gefahr der Nierensteinbildung verringern soll.[1]

Weblinks

Quellen

  1. http://www.schwarzer-tee.info/schwarzer-tee-und-die-gesundheit/index.html
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